Kirchliche Trauung

Sie möchten gerne heiraten – ein großer Entschluß und ein wichtiger Schritt in Ihrem Leben! Wir gratulieren Ihnen zu Ihrem Mut, und zu der Hoffnung, die Sie damit ausdrücken: der Hoffnung, dass Ihre Liebe wachse und Zukunft habe.

Die kirchliche Trauung will Sie in dieser Hoffnung bestärken. Bei der Trauung wird Ihnen zugesagt, dass Gott Sie begleitet und Ihre Ehe segnet.

Die kirchliche Trauung ist, wie jedes Fest, mit Vorüberlegungen und Formalien verbunden, auf die wir Sie hinweisen möchten:

Zunächst bitten wir Sie, sich möglichst frühzeitig mit dem Pfarrbüro wegen eines Termines in Verbindung zu setzen. Eine frühzeitige Absprache ist immer gut. Scheuen Sie sich nicht, rufen Sie im Pfarramt an, sobald Sie entschieden haben, wann Ihre Hochzeit stattfinden könnte, und besprechen Sie in Ruhe Ihren Terminwunsch.

Einige Wochen vor dem Termin wird dann das so genannte Traugespräch führen. Dabei kommt alles zur Sprache, was um die kirchliche Trauung herum wichtig ist: Wie der Gottesdienst aussieht, Blumenschmuck, Lieder, wann die Ringe getauscht werden usw. Und natürlich geht es dann auch um die grundlegende Bedeutung der kirchlichen Trauung, des Segens, der Ihnen dabei zugesprochen wird. Es ist ein kleines Formular auszufüllen, das die Daten aufnimmt, die später in das Traubuch Ihrer Kirchengemeinde aufgenommen werden.

Wenn Sie in konfessionsverschiedener Ehe miteinander leben werden, können Sie sich aufgrund einer Vereinbarung zwischen der Erzdiözese Freiburg und Evangelischen Landeskirche in Baden auch für die ökumenische Trauung entscheiden. Daran sind dann der evangelische Pfarrer und der katholische Pfarrer gleichermaßen beteiligt. Katholische Christen und Christinnen brauchen, wenn sie in der evangelischen Kirche heiraten möchten, einen so genannten Dispens (eine Art „Freistellung“) vom zuständigen katholischen Pfarramt, der in der Regel ohne Probleme gegeben wird.

Katholischen und evangelischen Christen und Christinnen bieten Kirchenbezirke und Erwachsenenbildungseinrichtungen „Ehevorbereitungsseminare“ an, bei denen Sie mit anderen Brautpaaren ins Gespräch kommen können, sich über Ihre Wünsche und Vorstellungen miteinander klar werden können.

An der Gestaltung des Traugottesdienstes können Sie sich gerne beteiligen, oder Ihre Trauzeugen, Verwandte und Freunde. Auch Ihre Wünsche für die musikalische Gestaltung der Feier sprechen Sie bitte mit dem Pfarrer ab.

Eine Menge Informationen – und gewiß sind noch mancherlei Fragen offen. Sprechen Sie sie im Traugespräch ruhig an. Eine gute Vorbereitung Ihres großen Tages ist für Sie eine Entlastung und hilft zu einem herrlichen Hochzeitsfest.