Foyer mit Taufstelle

Im Foyer, dem Raum, der die beiden konfessionell geprägten Gottesdiensträume miteinander verbindet, findet sich die gemeinsame Taufstelle. Die Taufe ist das Sakrament, das beiden Konfessionen gemeinsam ist und auch offiziell von der jeweils andere Seite anerkannt wird.

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Die Taufstelle ist so gestaltet, dass man zum Taufbecken zwei Stufen hinabsteigen muss; zum Wasser schöpfen muss man sich wie bei einer Quelle bücken. Damit soll zum Ausdruck gebracht werden: Taufe heißt auch, mit „Christus begraben werden“ und die Verheißung auf den Weg mitzubekommen: „Wir werden mit ihm aufstehen“.

Auf der Taufschale befinden sich 12 Ebenholzaufsätze. Die Zahl 12 symbolisiert im Alten und im Neuen Testament die Gemeinschaft des Gottesvolkes (12 Stämme Israels, 12 Jünger Jesu), in das man durch die Taufe aufgenommen wird. Der obere Teil der Taufschale wird bei einer Taufe abgenommen. Er kann auch in einen Metallständer eingehängt und als Taufschale im Gottesdienstraum verwendet werden.

Die Taufschale wurde den Gemeinden gemeinsam von der evangelischen Friedensgemeinde und der katholischen Dreifaltigkeitsgemeinde, die im Freiburger Osten eine Gemeindepartnerschaft verbindet, geschenkt.